Das Trump-Twitter-Debakel

Nach Jahren der Falschinformationen und politischen Stimmungsmache ist es nun endlich passiert: Twitter hat Donald Trumps Account gelöscht. Und ebenso Facebook auf seinen Platformen Facebook und Instagram, auch wenn dort nur eine Zugriffssperre eingerichtet wurde. Wird auch langsam Zeit. Ich finde es zwar richtig und wichtig, dass soziale Netzwerke ihre Seite auf diese Art und Weise moderieren, jedoch finde ich es unglaublich schade, dass so etwas überhaupt nötig ist.

Interessant ist es allemal, vor allem, da Twitter und Facebook jeweils verschieden harte Maßnahmen ergriffen haben: Während Twitter gleich Nägel mit Köpfen fabriziert, und Trump komplett von der Platform verbannt, hält sich der Facebook-Konzern eher zurück: Nachdem seine Profile zuerst lediglich für 24 Stunden blockiert wurden, wurde diese Sperrung am 7. Januar auf mindestens zwei Wochen verlängert.

Quelle: Twitter-Blog (Stand 9.1.21, 23:18 Uhr)
Die markierten Abschnitte übersetzt: „Nachdem wir uns die letzten Tweets von Donald Trumps Twitter-Account angeschaut haben, […] haben wir diesen Account permanent gesperrt.“ (sinngemäß übersetzt)

Mich persönlich erfüllen diese Einschreitungen der Platformen mit einer gewissen Portion Schadenfreude. Nicht, dass ich gehässig wäre, es ist einfach nur, weil Trump, spätestens seit er Präsident ist, wenn nicht sogar schon früher, über seine SocialMedia-Kanäle, präferiert natürlich über Twitter, andere Menschen denunziert und beleidigt hat und Falschinformationen verbreitet hat.

Author: Florian Boden

DRKler, Pfadfinder und Ministrant, mit einer Affinität für Bitterschokolade und einem sehr eigenwilligen Humor. Grünen- und GJ-Mitglied. Interessiert in Verkehrs- und Digitalpolitik, sowie Modelleisenbahnen und Fotografie.

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