Flo und Josh go Broadway – Erfahrungen und Eindrücke vom Stettener Sommertheater

In unserem Heimatort Stetten a.k.M. findet jedes vierte Jahr ein Sommertheater statt. In Kooperation mit einem professionellen Theater aus der weiteren Umgebung inszenieren hier Stettener Bürger einen Teil der Ortsgeschichte als Theaterstück. Dieses Jahr waren wir beide erstmalig dabei, Josh als Lichtmann, Flo als Filmer. Von unseren Erlebnissen, Erfahrungen und ein paar netten Anekdoten möchten wir hier einmal berichten.

Flos theatrischer Werdegang

Wie kam ich eigentlich dazu, hier mitzumachen? Beim letzten Sommertheater 2015 nahm ich mir vor, das nächste Mal unbedingt dabei zu sein. Als dann anfang des Jahres eine Anzeige im Amtsblatt war (Wer interesse hat, soll sich melden), dachte ich mir aber, dass ich dazu eh keine Zeit habe, da mein Stundenplan nicht sonderlich freizeitfördernd ist. Eine Entscheidung, die ich später noch bereuen werden würde. Ich kam letztendlich über Josh dann doch noch zum Theater, er meinte nämlich zu mir, dass der Filmer des Theaters noch unterstützung brauche.

Bei einer öffentlichen Probe am Mittwoch vor der Premiere war es dann soweit: Zusammen mit Jürgen (der Filmer) baute ich die insgesammt fünf Kameras auf, die das geschehen festhalten sollten. Darunter waren zwei Rollei-Actioncams, dir wir nur deshalb verwendeten, weil sie einen sehr großen Weitwinkel hatten, um die gesammte Bühne zu filmen, um somit eine Übersicht zu erstellen.

Die anderen drei Cams waren professionelle Camcorder. Mit ihnen filmten wir das Geschehen.

Beim Aufbau windete es einmal sehr stark, sodass einer der zwei Mikrofonarme unfiel. Gottseidank ging das Mikrofon nicht kaputt. Um ein erneutes Umkippen zu verhindern, fixierte ich also den Arm mit viel zu viel Gewebeklebeband, und, wo ich schon dabei war, direkt noch alle anderen Stative. Ich verbrauchte in den zwei Aufnahmetagen ca. eine Rolle Klebeband.

Die Erleuchtung des Joshua’s

Nun mag ich meinen Teil der Geschichte erläutern. Meine Mutter hat sich überreden lassen als Tänzerin mitzumachen. Da ich schon lange ein Praktikum als Licht- / Tontechnischer Assistent machen wollte, passte dass gut. Darauf fragte ich sie, ob sie den technischen Leiter mal fragen könnte. Als sie an einem Mittwoch Abend nachhause kam, sagte sie mir:

Der ruft Dich gleich an

Als der Anruf kam, wurde ich auf einen Abend später eingeladen mal zu kommen und helfen. Aus diesem Abend wurden ca. 3 Monate Vorbereitung und Aufbau. Wir haben Trassen geplant, Lampen verteilung und das Lichtdesign ausgebaug. Als eines Samstags das Gerüst aufgebaut wurde, ging es abends immer bis spät in die Nacht hinein. Wir haben Trassen aufgehängt und mit Lampen und Scheinwerfer bestückt. Meist bis um halb eins in der Nacht. Als wir nach und nach alles fertig hatten, fingen wir an das Pult, die „MaDot 2“, einzurichten. Die ganzen dmx-adressen, die Scenen und Stimmungen zu programmieren. Un mache ich einen Zeitsprung zur öffentlichen Generalprobe. Meine Aufgabe war es Mich um den Größten Diaprojektor zu kümmern den ich je gesehen hatte. Damit wurde zur Mitte des zweiten Aktes ein Artikel aus dem Grundgesetzt, und am ende ein Weltbild auf die Wand projiziert. Auserdem war ich für das sogenannte Ganglicht zuständig, dass alle die Hinter der Bühne laufen auch was sehen. Am zweiten Aufführungswochenende durfte ich den Ersten akt „fahren“ (Fahren bedeutet dass ich für das Pult zuständig war, und nun alleine die Kontrolle hatte). Als die Ganzen Aufführungen vorbei waren wurde innerhalb zwei Wochenenden alles wieder Abgebaut. Und so wurde ich erleuchtet.

Author: Florian Boden

DRKler, Pfadfinder und Ministrant, mit einer Affinität für Bitterschokolade und einem sehr eigenwilligen Humor. Grünen- und GJ-Mitglied. Interessiert in Verkehrs- und Digitalpolitik, sowie Modelleisenbahnen und Fotografie.

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